Bilder-Vortrag und Berichterstattung

Unsere Aktion „1 zu 1 für Nepal“ konnte schon einiges erreichen. Welche Projekte bereits erfolgreich abgeschlossen wurden und welche aktuell in Umsetzung sind, darüber berichten wir in einem ca. 1-stündigen Bilder-Vortrag in 2 Veranstaltungen: am

Donnerstag 1. Juni ab 19:00 Uhr im Buchbacher Pfarrheim und am

Donnerstag 29. Juni ab 19:30 Uhr im Pfarrheim Oberdorfen.

Plakat Bildervortrag.

3. Reise nach Nepal ins Erdbebengebiet

Zusammen mit Dr. Herbert Nennhuber, 1. Vorsitzender des Vereins SanoMadad e. V. und Dieter Prenninger-Hackl, Mitglied des Vereins, sind wir gerade von unserer 3. Reise aus Nepal zurückgekehrt. Dabei konnten wir uns zum einen von den guten Fortschritten beim Wiederaufbau überzeugen, andererseits mussten wir aber auch feststellen, dass viele der Erdbebenopfter noch immer in erbärmlichen Verhältnissen leben und noch gar keine Hilfe erfahren durften.

Der Verein SanoMadad kümmert sich in erster Linie darum, den Kindern aus dem vom Erdbeben sehr stark betroffenen Langtang Tal, den Zugung zur Schulbildung zu ermöglichen. Diese Kinder gehen auf eine Ganztagsschule in Kathmandu und kommen nur 2 Mal im Jahr nach Hause. Da z. Zt. Ferien in Nepal sind und der Großteil der vom Verein betreuten Kinder daheim bei ihren Familien sind, hatten wir die Möglichkeit, sie daheim zu besuchen. Viele der Kinder haben durch das Beben nicht nur ihr Zuhause verloren, sondern auch Familienangehörige, Freunde und Bekannte.

Nepal Besuch 2017

Eine Mutter mit ihren Kindern aus dem Dorf Kyanjin Gompa, bedankt sich mit einem Geschenk an Dr. Herbert Nennhuber (rechts) für die Unterstützung durch den Verein SanoMadad (ganz links: Dieter Prenninger-Hackl).

Die nächste Reise steht bevor

Am 5. April brechen wir zur nächsten Reise nach Nepal auf. Diesmal mit an Bord sind Dr. Herbert Nennhuber, Vorsitzender des Altöttinger Vereins SanoMadad e.V., und Dieter Prenninger-Hackl, ebenfalls Mitglied dieses Vereins.

Mit SanoMadad entstand in den letzten beiden Jahren eine sehr enge Verbundenheit und erfolgreiche Zusammenarbeit. Uns verbindet nicht nur das gleiche Einsatzgebiet (das Langtang-Tal), sondern vor allem die gleichen Ziele und Visionen. Dank unserer jeweiligen Kontakte nach Nepal, konnten wir mittlerweile ein kleines, aber sehr effektives Netzwerk aufbauen, das uns bei der Umsetzung unserer Vorhaben sehr engagiert und vertrauensvoll unterstützt.

SanoMadad hat sich vor allem die „Aus- und Weiterbildung von Kindern“ auf die Fahnen geschrieben und ist damit schon einige Jahre sehr erfolgreich in Nepal tätig. Vor genau 2 Jahren konnte der Verein in Langtang Village eine Schule aufbauen, die sich vor allem um Kinder zwischen 5 und 8 Jahren kümmern sollte. 3 Wochen nachdem die Schule ins Leben gerufen werden konnte, wurde sie jedoch vom Erdbeben völlig zerstört und unter einer meterhohen Gerölllawine verschüttet.

Unser Ziel ist nun, diese Schule erneut aufzubauen und nachhaltig zu betreiben. Auf der jetzigen Reise wollen wir versuchen, den Bau der Schule in die Wege zu leiten, sowie einen Lehrer und einen Koch bzw. Köchin zu finden, die sich um die Kinder kümmern. Auch viele Häuser von Familien, die vor dem Beben im Langtang lebten, sind immer noch nicht wiederaufgebaut. Auch hier wollen wir finanziell unterstützen. Die schwierigste Aufgabe aber wird sein, den Familien wieder das Vertrauen und die Zuversicht zu schenken, wieder ins Langtang zurückzukehren und dort mit ihren Kindern zu leben.

Infoabend über Nepal-Reise

Vor genau einem Jahr begleiteten Elisabeth und Sepp Strobl, die Inhaber der Firmen Strobl Heizung Solar und Bäderwelten am See, unser Team ins Erdbebengebiet nach Nepal. Seit Beginn unserer Spendenaufrufs haben sich die beiden in den Dienst unserer Sache gestellt. Auch im Bekannten- und Freundeskreis, sowie bei den Beschäftigten ihrer Firmen haben sie sich für unsere Aktion stark gemacht.
Im Rahmen einer Vortragsreihe (Strobl-Infoabende) hatten wir nun die Gelegenheit über unsere gemeinsame Reise im vergangenen Jahr zu berichten.

Strobl Vortrag

index       Bäderwelten

Christian Waseneger besucht Syabru Bensi

Christian Waseneger, einer unserer Mitstreiter beim Vororteinsatz im März dieses Jahres, besuchte nun zusammen mit seiner Freundin Sandra zum 2. Mal Syabru Bensi und konnte sich so ein Bild vom Fortschritt des Wiederaufbaus von Old Syabru machen.

Im März war Chris noch einer der tatkräftig bei den Fundamenten der ersten Häuser mitanpackte. Nun konnte es sich davon überzeugen, dass bereits alle 20 Häuser wieder aufgebaut wurden und die Leute nun mit dem Innenausbau beschäftigt sind.

Bauteam4

Chris im März dieses Jahres bei Beginn der Bauarbeiten …

… jetzt konnte es sich über das Ergebnis freuen:

DCIM100GOPROGOPR7403.DCIM100GOPROGOPR7404.DCIM100GOPROGOPR7405.

Alle 20 Häuser in Old Syabru fertig gestellt

Bei unserem letzten Besuch im März war noch das gesamte Dorf Old Syabru zerstört. Von den 20 Häusern konnte man max. die Grundmauern erkennen. Vor zwei Wochen konnte nun auch des letzte der 20 Häuser wieder aufgebaut werden. 7 Familien sind bereits in ihre Häuser eingezogen. Die restlichen befindes sich noch beim Innenausbau, aber bis Ende Oktober sollen auch diese Arbeiten abgeschlossen sein, so dass vor Einbruch des Winters alle Familien wieder eine feste Unterkunft haben.

Wir haben somit ein Ziel erreicht, von dem ich selber kaum geglaubt habe, dass wir es umsetzen können.

Ich möchte mich an dieser Stelle nochmal bei allen Spendern für ihre Unterstützung bedanken. Mein ganz besonderer Dank gilt insbesondere Sunil, der sich für dieses Projekt mit all seiner Entschlossenheit eingesetzt und somit erfolgreich zum Abschluss gebracht hat. Nicht zu vergessen natürlich unsere beiden Partner-Vereine Hilfe-für-Syabru und Sano Madad, die sich ebenfalls mit großem Engagement für dieses Projekt eingesetzt haben.

Zusammen haben wir hier großartiges erreicht!